Nahost

Liveticker Iran-Krieg – Teheran: Wiederaufflammen des Krieges "wahrscheinlich"

Der Nahostkonflikt hat eine neue Stufe der Eskalation erreicht, seit die USA und Israel einen Angriffskrieg gegen Iran begonnen haben. Iran reagiert auf die Angriffe mit Raketenangriffen auf US-Militärbasen in der Region und auf Israel. Wir berichten über die aktuellen Entwicklungen.
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  • 2.05.2026 18:04 Uhr

    18:04 Uhr

    UN warnt: Lage im Libanon spitzt sich zu

    Die Vereinte Nationen schlagen angesichts der rapide steigenden Opferzahlen im Libanon Alarm. Trotz der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon bleibt die Lage instabil.

    [Auszug aus den RT DE Nachrichten vom 01.05.26]

  • 17:41 Uhr

    Zahl der Todesopfer im Libanon nach zwei Monaten israelischer Angriffe steigt auf 2.659

    Das libanesische Gesundheitsministerium hat am Sonnabend die neuesten Opferzahlen seit Beginn der israelischen Angriffe auf den Libanon vor genau zwei Monaten bekannt gegeben.

    Zwischen dem 2. März und dem 2. Mai seien bei israelischen Angriffen im gesamten Libanon 2.659 Menschen getötet und 8.183 verletzt worden, teilte das Ministerium mit.

    Es fügte hinzu, dass in den letzten 24 Stunden 41 Menschen getötet und elf weitere verletzt worden seien.

  • 17:20 Uhr

    Iran: Wiederaufflammen des Krieges "wahrscheinlich"

    Mohammed Dschafar Assadi von Irans Militärkommando Chamat al-Anbija bezeichnete einen erneuten Konflikt mit den USA als "wahrscheinlich", wie die Nachrichtenagentur Fars am Sonnabend berichtet.

    Am Vortag hatte US-Präsident Donald Trump den jüngsten Verhandlungsvorschlag Irans zurückgewiesen und die Wiederaufnahme des Krieges als "Option" bezeichnet. Am Donnerstag kündigte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz an, dass Israel womöglich in Kürze wieder militärisch gegen Iran vorgehen wird.

  • 17:00 Uhr

    Jemenitische Küstenwache: Unidentifizierte "bewaffnete Männer" kapern Öltanker

    Die jemenitische Küstenwache berichtet am Sonnabend, dass unbekannte bewaffnete Männer den Öltanker M/T Eureka vor der Küste der Provinz Schabwa gekapert haben.

    Die Angreifer enterten das Schiff, übernahmen die Kontrolle darüber und steuerten es in Richtung des Golfs von Aden und weiter in Richtung somalischer Gewässer.

    Zuvor hatte die britische Behörde Maritime Trade Operations mitgeteilt, dass ein "Massengutfrachter" 84 Seemeilen (155 Kilometer) südwestlich des Hafens von Mukalla die verdächtige Annäherung eines "grün lackierten Beibootes" in Begleitung eines Fischereifahrzeugs gemeldet habe.

  • 16:30 Uhr

    Flugverkehr in den Vereinigten Arabischen Emiraten normalisiert

    Die Zivilluftfahrtbehörde der VAE teilt mit, dass sich der Flugverkehr wieder normalisiert hat, nachdem die vorübergehenden Vorsichtsmaßnahmen aufgehoben worden waren, die als Reaktion auf den Krieg der USA und Israels gegen Iran ergriffen worden waren.

    "Die Entscheidung wurde nach einer umfassenden Bewertung der Betriebs- und Sicherheitsbedingungen und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden getroffen", berichtet die Emirates News Agency am Sonnabend.

    Eine kontinuierliche Echtzeitüberwachung bleibt weíterhin bestehen, um ein Höchstmaß an Flugsicherheit zu gewährleisten.

  • 16:24 Uhr

    Israel tötete in den letzten 24 Stunden sieben Menschen im Gazastreifen

    Trotz des im Oktober vereinbarten Waffenstillstandes greift Israel Medienberichten zufolge weiterhin täglich den Gazastreifen an.

    Allein in den letzten 24 Stunden wurden laut der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa, die sich auf Quellen im Gesundheitssystem beruft, sieben Menschen, die vom Militär getötet wurden, in Leichenschauhäuser im Gazastreifen eingeliefert.

    Die Gesamtzahl der Todesopfer seit Ausbruch des Krieges am 7. Oktober 2023 ist offiziellen Angaben nach auf 72.608 gestiegen. Seit der Verkündung des Waffenstillstands im Oktober 2025 wurden 828 Menschen getötet, wie Gesundheitsbehörden mitteilten.

    In diesen Zahlen sind Opfer nicht berücksichtigt, die noch immer unter den Trümmern begraben sind. Die Rettungskräfte haben aufgrund fehlender Ausrüstung Schwierigkeiten, deren sterbliche Überreste zu bergen.

  • 14:21 Uhr

    Iran: Internationale Journalisten können zerstörte B1-Brücke in Karaj besichtigen

    Anfang April wurde die B1-Brücke in Karaj, rund 40 km westlich von Teheran entfernt und wichtiger Verbindungsteil der Shahid-Soleimani-Autobahn zur Hauptstadt, gezielt durch US-israelische Luftangriffe in Teilen zerstört.

    Die Brücke galt als die größte ihrer Art in Westasien, ist insgesamt 136 Meter hoch und überspannt den Fluss Bilaqan in Karaj auf einer Länge von 1.050 Metern. 

    Die iranische offizielle Nachrichtenagentur IRNA berichtet nun über das Eintreffen von Journalisten aus mehreren Ländern, die das zerstörte Gebiet an der Brücke aufsuchen konnten. So heißt es in der Meldung:

    "Eine Gruppe ausländischer Journalisten und Social-Media-Aktivisten hat die beschädigte B1-Brücke in Karaj besucht und vor Ort eine Begutachtung des Bauwerks vorgenommen. Die Besucher, die Medien aus Russland, dem Libanon, Algerien und anderen Ländern vertraten, besichtigten Teile der Brücke."

    Hier der Bericht der indischen Aktivistin Bushra Shaikh:

  • 13:44 Uhr

    Iran: 14 IRGC-Militärangehörige bei Minenräumung getötet

    Die iranische Fars News Agency informiert am Samstagvormittag, dass bei einer Explosion während einer Räumungsaktion von Minen und Blindgängern in der Provinz Zanjan 14 Angehörige der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) ums Leben gekommen seien.

    Zwei weitere Beteiligte wurden verletzt. Der Vorfall fand demnach bereits am Freitag statt, als spezialisierte Sprengkommandos laut einer Erklärung des IRGC in Zanjan, einer Stadt im Nordwesten Irans, den riskanten Einsatz durchführten, "um nicht explodierte Kampfmittel zu identifizieren und zu entschärfen, die bei Luftangriffen der USA und Israels zurückgelassen worden waren", so die Meldung.

    Teile der Region, darunter ein Gebiet von über 1.200 Hektar, das auch landwirtschaftliche Flächen beinhaltet, seien "durch Luftangriffe absichtlich gefährdet worden", heißt es in der Erklärung.

    Als Reaktion auf diese Bedrohung hätten nun spezialisierte Sprengkommandos des IRGC in Zanjan zum Schutze der Bevölkerung mehrere Einsätze gestartet, "um die Gefahren mit hoher Präzision und Sensibilität zu identifizieren, zu beseitigen und unschädlich zu machen". 

  • 13:08 Uhr

    VAE verhängt Reiseverbot in Iran, Libanon und Irak

    Das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hat unter Berufung auf die andauernden regionalen Umstände und Entwicklungen, darunter den Iran-Krieg, ein Reiseverbot für Staatsangehörige der Emirate verhängt, so die Meldungen von Agenturen.

    Die staatliche Nachrichtenagentur Emirates News Agency (WAM) zitiert die Anordnung:

    "Angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Region verkündet das Außenministerium ein Reiseverbot für Staatsangehörige der Vereinigten Arabischen Emirate in die Islamische Republik Iran, die Libanesische Republik und die Republik Irak."

    Weiter heißt es, dass das Ministerium alle Staatsangehörigen der VAE, die sich derzeit in diesen Ländern aufhalten, aufgefordert hat, unmittelbar ihre sofortige Rückkehr in die VAE einzuleiten und umzusetzen.

    Das Land erlebt seit Beginn der Kriegsereignisse am 28. Februar unmittelbare Gegenangriffe Irans, aufgrund der Nutzung von Militärbasen auf dem Boden der VAE durch die US-Armee.

  • 12:21 Uhr

    CNN-Recherche: 16 US-Militärstützpunkte durch Angriffe Irans massiv beschädigt

    Der US-Sender CNN berichtete vor zwei Tagen über die demnach mehr als wirksamen Angriffe der iranischen Armee auf US-Militärstützpunkte in der Kriegsregion. 

    Eine Senderrecherche vor Ort habe "Beweise für beispiellose Zerstörungen zutage gefördert", so der Beitrag einleitend darlegend. Weiter heißt es:

    "Wir können berichten, dass die Angriffe mindestens 16 US-Einrichtungen in acht Ländern beschädigt haben. Nach unserer Analyse und unseren Quellenangaben handelt es sich dabei um den Großteil der amerikanischen Militärstellungen in der Region."

    Der diesbezüglich gestern auf YouTube veröffentlichte Beitrag zur Recherche trägt den Titel: "Wie kann ein geschwächter Iran so viele US-Stützpunkte beschädigen?"

    Die seitens Irans gezielt attackierten Stützpunkte "würden dabei den Großteil der US-Stellungen im Nahen Osten ausmachen", wie die Untersuchung von CNN demnach aufdeckte. Zu den geschädigten Orten zählen auch hochrangige militärische Ziele, wie Satellitenstationen, was laut dem Beitrag "auch Fragen hinsichtlich der Präsenz der USA in der Region aufwirft". 

    Für die Verbündeten der USA in der Region stelle der Status quo "ein Dilemma dar".

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